Spitz an der Donau
Zur Marillenblüte in die Wachau
23. März 2024
Ende März erstrahlt die Wachau in einem Meer aus blühenden Marillenbäumen – ein besonderes Naturschauspiel, das wir uns auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Diesmal erkunden wir die charmante Marktgemeinde Spitz an der Donau und besuchen die imposante Ruine Hinterhaus.
Romantischer Ausflug zum Jubiläum
Am 21. März feierten Stephan und ich unser zehnjähriges Jubiläum, und für diesen besonderen Anlass haben wir uns eine Frühlingswanderung in der Wachau ausgesucht. Mit den blühenden Marillengärten bietet die Region rund um Spitz einen der romantischsten Orte Österreichs – besonders, wenn die Bäume in ihrer ganzen Pracht erblühen.
Für uns ist es bereits das dritte Mal, dass wir zur Marillenblüte in die Wachau fahren. Vor zwei Jahren wanderten wir mit den Kindern auf dem Marillen Erlebnisweg in Angern, und letztes Jahr genossen wir die Marillenmeile in Rossatz mit Familie und Freunden.
Durch die Weingärten zum Roten Tor
Wir starten unsere Frühlingswanderung am Bahnhof in Spitz, wo wir glücklicherweise noch einen Parkplatz ergattern. Von hier aus führt uns der Weg zuerst durch den historischen Ortskern. Die bunte Architektur, die imposante Pfarrkirche und das Schloss Spitz versetzen uns direkt in die charmante Atmosphäre der Wachau.
Nach dem Spaziergang durch den Ort geht es weiter in die umliegenden Wein- und Marillengärten. Der süße Duft der blühenden Sträucher und das warme Frühlingswetter heben unsere Stimmung zusätzlich. Der Weg schlängelt sich bergauf bis zum Roten Tor – einem ehemaligen Befestigungstor der Stadt. Tipp für Familien: Der Weg ist kinderwagentauglich, nur der letzte Abschnitt zum Roten Tor ist etwas holprig. Alternativ lässt sich dieser Abschnitt leicht umgehen.
Von hier oben genießen wir eine atemberaubende Aussicht auf Spitz und die Donau. Ein paar Minuten weiter erreichen wir einen wunderschönen, abgelegenen Marillengarten, wo wir unser Picknick auspacken. Inmitten der blühenden Bäume verbringen wir ungestörte Zeit zu zweit – ein perfektes Geschenk für unser Jubiläum.
Richtung Ruine Hinterhaus
Nach dem gemütlichen Aufenthalt im Marillengarten steigen wir ab in Richtung Ortskern. Unterwegs eröffnet sich uns ein stimmungsvoller Blick auf die Ruine Hinterhaus, die majestätisch über Spitz thront. Als begeisterte Burgenliebhaber ist für uns klar, dass wir die Ruine unbedingt besuchen müssen.
Wir nehmen den kurzen, steilen Pfad von der Ottenschlager Straße zur Ruine. Die Erkundung macht großen Spaß, denn die verwinkelten Mauern bieten spannende Einblicke und laden zum Entdecken ein. Von der Ruine aus genießen wir eine herrliche Aussicht über die Donau. Mehr über die Ruine erfährt ihr in diesem Beitrag.
Während unseres Besuchs auf der Ruine schlägt das Wetter plötzlich um. Ein heftiger Wind zieht auf, und Regen kündigt sich an. Leider haben wir unsere Regenkleidung im Auto vergessen, und der einzige Einweg-Regenponcho zerreißt sofort im Wind. Doch anstatt uns darüber zu ärgern, haben wir jede Menge Spaß und genießen die abenteuerliche Stimmung.
Der Rückweg führt uns den steilen Pfad hinunter zur Straße und weiter durch die Ortschaft zurück zum Auto. Trotz des stürmischen Wetters bleibt der Ausflug unvergesslich.
Fazit
Unser Ausflug nach Spitz an der Donau hätte nicht schöner und aufregender sein können. Die blühenden Marillengärten, die beeindruckende Ruine Hinterhaus und die wechselnden Wetterbedingungen machten den Tag zu einem einzigartigen Erlebnis. Die Wachau bietet eine unvergleichliche Kombination aus Natur, Geschichte und Romantik – perfekt für besondere Anlässe und Abenteuer.
Tipps
- In der Wachau gibt es viele tolle Wanderwege und zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Ganz gleich ob für romantische Zweisamkeit oder spannende Familienausflüge mit Kindern – die spektakuläre Landschaft in der Wachau verzaubert wirklich jeden. Dürnstein und die Burgruine Aggstein zählen zu unseren absoluten Favoriten.
- Besonders schön ist es zur Marillenblüte Ende März auch auf der Marillenmeile und auf dem Marillen Erlebnisweg.
Kindertauglichkeit
Die Wege rund um Spitz sind absolut kindertauglich. Es gibt asphaltierte, breite Wege, die sehr gut mit dem Kinderwagen befahren werden können. Der Weg zur Ruine ist etwas anspruchsvoller, aber durchaus interessant für kleine Abenteurer. Auch eine Besichtigung macht Kindern bestimmt viel Spaß!
Infos
Länge: 6,1 km
Dauer: 2-3 Std
Höhenmeter: 243 Hm
Steigung: leicht – moderat (Aufstieg zur Ruine kurz und steil)
Kinderwagen: unsere Route nein – es gibt aber zahlreiche kinderwagentaugliche Wege durch die Weingärten. Die Ruine und der Weg dorthin sind nicht barrierefrei.
Spielplätze: kleiner Spielplatz in Spitz (Mittergasse)
Einkehrmöglichkeiten: div. Restaurants und Weingüter in Spitz
Öffentliche Anfahrt: S-Bahnhof Spitz an der Donau
Parken: Öffentliche Plätze am Bahnhof und hinter dem Schloss Spitz
Ich habe diese Wanderung auch auf Komoot veröffentlicht:
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Über uns
Wir in Wien sind eine vierköpfige Familie aus der wunderschönen Stadt Wien, bestehend aus meinem Partner Stephan, unseren zwei Töchtern Lina und Ellie und mir, Astrid. Wir lieben es, gemeinsam die Natur zu entdecken, Ausflüge zu machen und durch die Stadt zu schlendern. Auf unserem Blog teilen wir Tipps und Erfahrungsberichte zu Wanderungen, Ausflügen und Familienaktivitäten in Wien und in der Umgebung.
Lasst euch inspirieren und begleitet uns bei unseren Abenteuern – von neuen Entdeckungen bis zu altbewährten Lieblingsorten!



