Burgruine Aggstein
Eine spannende Besichtigung im Herbst
29. Oktober 2022
Die imposante Burgruine Aggstein thront 300 Höhenmeter über der Donau auf einem Felssporn. Sie wurde im 12. Jahrhundert errichtet und kann in den wärmeren Monaten besichtigt werden.
Anreise
Heute wollen wir mit beiden Mädchen die Burgruine Aggstein erkunden. Gerade noch rechtzeitig, denn am 31. Oktober ist der letzte Öffnungstag vor der Winterpause. Mit dem Auto brauchen wir (südwestlich von Wien kommend) etwas mehr als eine Stunde hin und können direkt vor der Burg parken.
Unsere Burgbesichtigung
Im Shop holen wir uns die Eintrittskarten und betreten anschließend die Burgruine. 2003 wurde sie umfassend revitalisiert, sodass wir heute auf zahlreichen Sichtstegen und Treppen alles ganz genau erkunden können. Es ist Linas erste richtige Burgbesichtigung. Voller Neugierde und mit großen Augen betritt sie die Anlage. Gleich zu Beginn geht es für uns ganz nach oben. Über viele Stufen gelangen wir ganz nach oben auf die höchste Aussichtsplattform. Papa Stephan trägt Ellie in der Trage und Lina geht – zu meiner völligen Überraschung – ganz alleine.
Die schönste Aussicht
Von oben haben wir einen atemberaubenden Blick auf die insgesamt 150 Meter lange Burganlage und das darunter liegende Donautal. Ein paar Nebelschwaden ziehen noch durch, aber die Sonne lässt sich jetzt auch endlich blicken. Was für eine umwerfende Aussicht!
Weitere Highlights
Nachdem wir wieder hinabsteigen, erkunden wir den Innenhof. Hier stehen viele Tische und Bänke, allerdings ist es zum draußen Sitzen schon etwas zu kalt. Wir sehen uns den großen Rittersaal an und anschließend die Ausstellung der Nibelungen. Lina ist ganz begeistert von den vielen Puppen und Burgen und hätte am liebsten damit gespielt.
Anschließend geht es hinauf zu den ehemaligen Zimmern der Burgherren, dem Frauenturm und der Kapelle. Auch das sogenannte Rosengärtlein befindet sich hier, eine Steinplatte, die als Balkon von der Burg ragt und Gefangene dazu zwang, entweder zu verhungern oder in den Tod zu springen.
Nach unserer ausgiebigen Besichtigung der Burgruine Aggstein kehren wir noch in die Burgtaverne ein und gönnen uns ein kleines Mittagessen. Es gibt Kaiserschmarren!
Fazit
Die Burgruine Aggstein ist wirklich sehr beeindruckend. Ein Besuch zahlt sich auf jeden Fall aus!
Besucherinfos
- Für Schulkinder gibt es eine sehr spannende und lustige Hörführung. Hier kann die Burg mit einem magischen Stein erkundet werden. Dann gibt es natürlich noch klassische Führungen, eine Märchenführung und spezielle Angebote für Schulklassen. Alle Infos dazu findet ihr hier.
- Öffnungszeiten: 19. März – 31. Oktober, 9 – 18 Uhr
- Eintritt: bis 6 Jahre kostenlos, Kinder: 6,90 & Erwachsene 7,90
- Website: www.ruineaggstein.at
Kindertauglichkeit
Die Burgruine Aggstein ist sehr gut geeignet für Kinder und trittsichere Kleinkinder. Es gibt eine Nibelungen-Ausstellung und eine spezielle Hörführung für die Kleinen. Nur ein Spielplatz fehlt hier noch.
Infos
Kinderwagen: nein, die Burg ist nicht barrierefrei
Spielplätze: nein
Einkehrmöglichkeiten: Burgtaverne
Öffentliche Anfahrt: von Melk mit Bus 720 bis Aggsteinerhof
(Wanderung von ca. 45 Min.)
Parken: Parkplatz vor Ort
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Über uns
Wir in Wien sind eine vierköpfige Familie aus der wunderschönen Stadt Wien, bestehend aus meinem Partner Stephan, unseren zwei Töchtern Lina und Ellie und mir, Astrid. Wir lieben es, gemeinsam die Natur zu entdecken, Ausflüge zu machen und durch die Stadt zu schlendern. Auf unserem Blog teilen wir Tipps und Erfahrungsberichte zu Wanderungen, Ausflügen und Familienaktivitäten in Wien und in der Umgebung.
Lasst euch inspirieren und begleitet uns bei unseren Abenteuern – von neuen Entdeckungen bis zu altbewährten Lieblingsorten!



